Sonntag, 23. Juli 2017, 06:55
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TU Kaiserslautern arbeitet in Future-Internet-Projekten mit OpenGENI-Lösung von Dell

Seit Anfang November 2014 arbeitet ein Team von Wissenschaftlern des Fachbereichs Informatik unter Leitung von Prof. Dr. Paul Müller in Future-Internet-Projekten mit einem OpenGENI™-Rack von Dell. GENI steht für Global Environment for Network Innovations und ist ein von der National Science Foundation™ (NSF) in den USA initiiertes Projekt, das sich mit Herausforderungen und Lösungen für das Internet der Zukunft befasst.

Das an der TU Kaiserslautern eingesetzte OpenGENI-Rack ist eine Gemeinschaftsarbeit, die aus der Kooperation zwischen dem GENI-Projektbüro, Dell, dem Spin-off der University Clemson Omnibond und dem NSF-Projekt ACI-REF™ (Advanced Cyberinfrastructure – Research and Educational Facilitation) entstanden ist. Über einen Glasfaser-Backbone sind bei GENI dutzende US-amerikanischer Universitäten in einem viele Standorte umfassenden verteilten Netz miteinander verbunden. Auch die TU Kaiserslautern ist nun Teil dieses Netzwerks und assoziierter Partner im CloudLab-Projekt der NSF.

„Mit dem OpenGENI-Engagement beteiligt sich die TU Kaiserslautern als erste deutsche Hochschule an einer transatlantischen Forschungskooperation, in der es um das Internet der Zukunft geht, genauer gesagt um den Aufbau und das Management einer dynamischen Cloud-Infrastruktur“, sagt Prof. Dr. Paul Müller, Fachbereich Informatik an der TU Kaiserslautern und Leiter des Regionalen Hochschulrechenzentrums. „Wir orientieren uns dabei an einer Architektur, die ausgehend von Software-Defined Networking und Infrastructure bis zu Software-Defined Exchanges reicht. Hier unterstützt uns Dell mit umfangreichem technischem Know-how und leistungsstarken, innovativen Lösungen.“

Zu den aktuellen Future-Internet-Projekten der TU Kaiserlautern zählen unter anderem:

  • Die Entwicklung einer abgeschotteten virtuellen Testing-Umgebung. Neben der Entwicklung und Analyse neuer Netzwerkprotokolle kann in dieser abgeschotteten Umgebung auch beobachtet werden, wie Viren sich verhalten. Hier lässt sich testen: Wie agiert ein Virus? Mit welchen anderen Rechnern im Internet nimmt er Kontakt auf? Von welchen Rechnern im Internet bekommt er seine Befehle? Aufgrund der daraus gewonnenen Erkenntnisse lassen sich Maßnahmen ableiten, wie Rechner in einem künftigen Internet besser vor Sicherheitsbedrohungen geschützt werden können;
  • Methoden zum dynamischen Verschieben von Servern in der Cloud. Im Zusammenhang mit dem Aufbau und Management einer Cloud-Infrastruktur sollen Methoden entwickelt werden, mit denen Cloud-Systeme virtuelle Maschinen nahtlos zwischen verschiedenen physischen Rechnern verschieben können, um ihre Last dynamisch zu verteilen. Hier wird ermittelt, welche Anforderungen dabei an die Cloud-Infrastruktur, insbesondere auf Netzwerkebene gestellt werden;
  • Verzahnung von Rechenzentren. Aus einer verstärkten Zusammenarbeit mit der University Clemson sollen Erfahrungen gewonnen werden, wie einzelne, weit voneinander entfernt angesiedelte Rechenzentren miteinander verzahnt werden können. Hier geht es etwa um Themen wie eine effiziente Nutzung von Rechen-, Speicher- und Netzwerk-Ressourcen und den Aufbau einer verteilten Knowledge Base.

Das OpenGENI-Rack besteht aus Dell-PowerEdge™-R620™-Servern, einem Dell Networking™ S4810™ OpenFlow Switch und einem Dell Networking 48x1GbE Management Switch. Alle Komponenten sind in einem 42-HE-Dell-PowerEdge-Rack-Gehäuse untergebracht.

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