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Computex 2014: Intel setzt auf intelligente, vernetzte Geräte

Intel Präsidentin Renée James definiert in ihrer Keynote auf der Computex (Taipeh, 03. – 07. Juni 2014) die Computing Landschaft der Zukunft neu. James stellt dabei intelligente, integrierte und vernetzte Geräte in den Mittelpunkt, die miteinander sowie mit der Cloud verbunden sind und das Leben der Menschen maßgeblich mitbestimmen. Gemeinsam mit der IT-Industrie treibt Intel die Entwicklung entsprechender Produkte und Technologien voran – von der Infrastruktur für Cloud Computing und das Internet der Dinge über Personal und Mobile Computing bis hin zu Wearable Computing. So stellte Renée James eine Reihe neuer Intel-basierter Tablets vor, die im Laufe des Jahres erhältlich sein werden. Weiterhin hob James in ihrer Keynote das weltweit erste 14nm Referenzdesign für 2in1-Geräte ohne Lüfter mit abnehmbarer Tastatur (Detachables) hervor.

Erstes lüfterloses 14nm 2in1-Referenzdesign mit Intel Core M Prozessor

James zeigte das weltweit erste lüfterlose 14nm Referenzdesign von Intel für mobile Geräte. Es handelt sich dabei um ein 7,2 mm dünnes Tablet mit 12,5 Zoll großem Display und einem Gewicht von 670 Gramm. Das Tablet verfügt über eine dünne, abnehmbare Tastatur und ein Media-Dock für zusätzliche Kühlung bei einer im Burst-Modus um bis zu 40 Prozent höheren Leistung. Das innovative Design basiert auf dem Intel Core M Prozessor, dem ersten auf 14nm Prozesstechnologie basierten Prozessor von Intel (Codename: Broadwell), der speziell für 2in1-Geräte entwickelt wurde. Die CPU kommt noch in diesem Jahr auf den Markt und liefert die höchste Leistung pro Watt in der Geschichte der Intel Core Prozessoren1. Die meisten Modelle mit diesem neuen Chip werden voraussichtlich lüfterlos sein und volle PC-Funktionalität im Tablet-Formfaktor liefern.

Weitere Intel Lösungen für Tablets und Smartphones

Laut James bildet das Moore‘sche Gesetz die Grundlage für eine Vielzahl künftiger intelligenter, vernetzter und integrierter Geräte. Es besagt, dass sich die Transistorendichte (Anzahl der Transistoren pro gegebener Fläche) auf einem Mikrochip etwa alle 24 Monate verdoppelt. Ergebnis sind v.a. reduzierte Fertigungskosten, es werden aber auch kleinere Formfaktoren, höhere Leistung und ein geringerer Stromverbrauch möglich.

Daher werde Intel auch künftig eine breite Auswahl an SoC-Lösungen und Kommunikationsoptionen für Tablets und Smartphones für verschiedene Formfaktoren, Preiskategorien und Betriebssysteme liefern, so James. Sie sagte, bis Ende dieses Jahres seien rund 130 verschiedene Intel-basierte Tablet-Modelle von OEMs und ODMs weltweit verfügbar. Ein Dutzend Geräte, größtenteils auf Basis des Betriebssystems Android*, erleben ihren Marktstart während der Computex. Etwa 35 Prozent aller Intel-basierten Tablet-Designs sind mit 3G- oder LTE -Kommunikationslösungen von Intel ausgestattet. In diesem Zusammenhang erklärte James zudem, dass Intel erste Exemplare seiner Intel® XMMTM 7260 LTE-Advanced Plattform an seine Kunden für Interoperabilitäts-Tests ausliefert; mit ersten Geräten ist in den kommenden Monaten zu rechnen. Das XMM 7260 enthält Funktionen des erweiterten Standards LTE Advanced und bietet LTE-Geräte der Kategorie 6 mit Datenraten von bis zu 300 Mbit/s beim Download und 50 Mbit/s beim Upload.

Ein Vertreter von Foxconn* zeigte auf der Bühne über 10 verschiedene Intel® AtomTM Prozessor (Codenamen: Bay Trail bzw. Clovertrail+) basierte Tablets vom Einsteiger- bis zum High-Performance-Segment, teilweise inklusive Intel 3G bzw. LTE Modul.

Darüber hinaus ging James auf die Fortschritte bei Intels erster integrierter Mobile SoC-Plattform für Einsteiger- und Mittelklasse-Smartphones sowie Tablets ein. Die SoC-Plattform soll im vierten Quartal 2014 auf den Markt kommen. Im Anschluss telefonierte sie erstmals öffentlich mit einem Smartphone-Referenzdesign auf Basis der Dualcore SoFIA 3G-Lösung von Intel. Für die erste Hälfte des Jahres 2015 plant Intel zudem einen Quadcore SoFIA LTE-Chip sowie ein Quadcore SoFIA 3G-Derivat für Einsteiger-Tablets. Letzteres geht auf eine strategische Partnerschaft mit Rockchip zurück.

Hohe Leistung für anspruchsvolle Anwender und Rechenzentren

Für besonders anspruchsvolle PC-Nutzer stellte James die neue 4. Generation der Intel Core i7 und i5 „K“ Prozessoren vor, die ersten Quadcore-CPUs mit 4 GHz Basisfrequenz. Diese neuen Desktop-Prozessoren bieten höhere Leistung und völlig neue Overclocking-Optionen.

Weiterhin kündigte James die Solid-State Drive Data Center-Familie für PCIe an, die dem steigenden Bedarf an hochleistungsfähigen, einheitlichen und zuverlässigen Storage-Lösungen im Rechenzentrum begegnet und die Betriebskosten erheblich senkt; die Laufwerke werden im dritten Quartal 2014 verfügbar sein.

Intuitive, interaktive Bedienung von PCs

Ein weiteres Thema der Keynote war die natürliche und interaktive Bedienung von PCs. James beschrieb Intels Ziel, künftig alle Tablets und PCs ohne Lade-, Daten- oder Display-Kabel auf den Markt zu bringen. Zudem erläuterte sie Kooperationen und neueste Entwicklungen bei der Intel® RealSenseTM-Technologie, 3D- Kameras und unterstützenden Anwendungen, die in einer wachsenden Zahl von 2in1-Geräten, All-in-Ones, Tablets sowie anderen PCs zum Einsatz kommen. James ging zudem darauf ein, dass ab dem dritten Quartal 2014 das Intel RealSense Software Development Kit zur Verfügung stehen wird. Damit unterstützt Intel Entwickler, um natürliche und intuitive Benutzerschnittstellen zu schaffen. Mit der mit 1 Million US-Dollar dotierten Intel RealSense App Challenge 2014 unterstreicht Intel ihr Engagement in diesem Umfeld zusätzlich.

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