Cyberbedrohungslage: MIR-Report für Deutschland

Der von Kaspersky Lab entwickelte Malware- und Infektions-Risiko-Report (MIR-Report) für Deutschland bezieht sich auf die mittlere Anzahl der Virenalarme pro User, die bei den deutschen Teilnehmern am Kaspersky Security Network für einen bestimmten Zeitraum aufgeteilt nach Bundesländern ermittelt wurden. Um die Aussagekraft des MIR-Reports zu präzisieren, bezieht Kaspersky Lab das so genannte Konfidenzintervall in seine Analyse mit ein.

Warum berechnen wir das Konfidenzintervall? Und was sagt das genau aus?

Mit Hilfe der Konfidenzintervalle können die von Kaspersky Lab beobachteten Unterschiede hinsichtlich der mittleren Anzahl der Virenalarme pro Nutzer bewertet werden. So können vergleichbare und vergleichende Aussagen zur IT-Bedrohungslage für Kaspersky-Nutzer in den jeweiligen Bundesländern getroffen werden.

Das Konfidenzintervall wird von Kaspersky Lab über eine statistisch verifizierte Formel berechnet. Das Konfidenzintervall besteht aus einem unteren und einem oberen Wert. Je weiter die Werte auseinander liegen, desto unsicherer ist die Schätzung der mittleren Anzahl der Virenalarme pro Nutzer.

Wenn sich die Konfidenzintervalle der Bundesländer größtenteils nicht überschneiden, kann von signifikanten Unterschieden der mittleren Anzahl der Virenalarme pro Nutzer in den Bundesländern ausgegangen werden.

Ist der MIR-Report repräsentativ?

Das Konfidenzintervall enthält mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent den wahren Wert der durchschnittlich pro Nutzer gemessenen Virenalarme in den einzelnen Bundesländern. Da Kaspersky Lab in Deutschland im Heimanwenderbereich eine führende Marktstellung hat, kann davon ausgegangen werden, dass die Messungen zu 95 Prozent auch dem tatsächlichen Wert der Infektionsgefährdung bei Nutzern von IT-Sicherheitslösungen in den einzelnen Bundesländern entspricht – und zwar unabhängig von der eingesetzten Virenschutzlösung, also auch bei allen Nicht-Kaspersky-Nutzern.

Der von Kaspersky Lab ermittelte MIR-Report ist nicht repräsentativ für alle Internetnutzer in der Bundesrepublik, wenn man davon ausgeht, dass die Kaspersky-Nutzer sich von den übrigen deutschen Anwendern unterscheiden.

Wie erhebt Kaspersky Lab die beim MIR-Report eingesetzten Daten?

Die Daten sind eine Vollerhebung der mittleren Alarme der Teilnehmer am Kaspersky Security Network (KSN) in der Bundesrepublik Deutschland über einen bestimmten Zeitraum.

Die Analyse von Kaspersky Lab basiert auf anonymen Daten, die aus dem cloudbasierten Kaspersky Security Network (KSN) gewonnen werden. Am KSN können Kaspersky-Kunden auf freiwilliger Basis teilnehmen. Die von Kaspersky Lab erhobenen Daten werden anonym und vertraulich behandelt. Es werden keine persönlichen Daten wie zum Beispiel Passwörter gesammelt. Über das KSN erhält Kaspersky Lab Informationen über Infizierungsversuche und Malware-Attacken. Die dabei gewonnenen Informationen helfen vor allem den Echtzeitschutz für Kaspersky-Kunden zu verbessern. Ausführliche Informationen über das KSN sind in einem Whitepaper aufgeführt, das unter http://www.kaspersky.com/images/KESB_Whitepaper_KSN_ENG_final.pdf abrufbar.

Welche Werte werden wie in die Messungen einbezogen?

Kaspersky Lab misst die durchschnittlichen (mittleren) Virenalarme, die in einem bestimmten Zeitraum bei den Teilnehmern des Kaspersky Security Network (KSN) in Deutschland ausgelöst wurden – aufgeteilt nach Bundesländern. Die mittleren Virenalarme werden wie folgt berechnet: Die Kaspersky-Virenalarme pro Bundesland werden durch die Anzahl der Teilnehmer am Kaspersky Security Network (KSN) in einem Bundesland geteilt. Die mittleren Virenalarme setzen sich aus allen Alarmen zusammen, die die Kaspersky-Lösungen für einen bestimmten Zeitraum beim Surfen, bei der E-Mail-Kommunikation und bei lokalen Untersuchungen (Scans), z.B. bei der Untersuchung von Wechseldatenträgern wie USB-Sticks, ausgelöst haben.

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