Wearables: Von Kopf bis Fuß vernetzt

Vernetzung von Kopf bis Fuß ist angesagt: Ob der smarte Fußball, das Bezahlen per Ring oder das Anschalten der Autoheizung über die Smartwatch – beim Wearables Tag der Telekom heute in Bonn treffen sich prominente Partner und zeigen die zukünftigen Möglichkeiten von Wearables. Zudem stellen mehr als zehn Startups ihre Ideen für morgen vor: Vom Stirnband für die mentale Fitness bis zum Halsband für den Hund, das die Gesundheitswerte misst und den Fitnessplan erstellt, ist alles dabei.

Eine ganz neue Kategorie bei den vernetzten, tragbaren Geräten sind die „Hearables“, smarte Kopfhörer, die mehr können als nur Musik wiederzugeben. In diesem Bereich gibt es eine Europa-Premiere beim Wearables Tag der Telekom. Hier wurde zum ersten Mal ein Prototyp der innovativen Kopfhörer „The Dash“ von Bragi in der Öffentlichkeit gezeigt. „The Dash“ sind kabellose in-Ohr Kopfhörer, die als Musikplayer, als Mikrofon, als Bluetooth Headset für Telefonate und als Fitnesstracker mit Herzfrequenz-, Körpertemperatur- und Messung der Sauerstoffsättigung im Blut eigenständig auch ohne zusätzliches Endgerät funktionieren. Erst im November haben die Kopfhörer den „Best of Innovation Award 2015“ der CES in der Produktkategorie Kopfhörer gewonnen. Die Telekom und Bragi wollen in Zukunft eng zusammen arbeiten und haben deshalb eine entsprechende Absichtserklärung für eine strategische Partnerschaft im Rahmen der europäischen Vermarktung von „The Dash“ unterzeichnet.

Die Telekom setzt auch in ihrem aktuellen deutschen Portfolio verstärkt auf Wearables und bietet ab sofort fast dreimal so viele Geräte dieser Kategorie an wie bisher. Kunden haben im Weihnachtsgeschäft die Auswahl zwischen 15 unterschiedlichen Geräten aus diesem boomenden Segment. Darunter sind acht Fitnessarmbänder sowie fünf smarte Uhren. Neben den Kategorien Fitnesstracker und Smartwatches bietet die Telekom auch ein Produkt aus der neuen Kategorie Hearables an. Das Jabra Pulse ist ein kabelloser Kopfhörer, der kontinuierlich den Herzschlag des Trägers erfasst.

Für die Telekom sind Wearables neben Smartphone, Tablet und Fernseher zukünftig eine weiterere Möglichkeit für den Weg ins Internet. Zudem setzt das Unternehmen auf Wearables, um seine bestehenden Dienste und Plattformen wie Smart Home, Gesundheit, Messaging oder mobiles Bezahlen weiter zu entwickeln. „Wearables zeigen uns eindrucksvoll, was in Zukunft alles möglich sein wird“, so Thomas Kiessling, Chief Product und Innovation Officer der Telekom. „Diese ganz neuen Geräteklassen machen deutlich, dass man nicht erst etwas aus der Tasche holen muss, um ins Internet zu kommen. Und wir werden in Zukunft sicher nicht mehr nur die Finger benutzen, um zu telefonieren oder Musik zu hören.“ Studien prognostizieren für Wearables bis 2018 durchschnittliche jährliche Wachstumsraten von über 50 Prozent.

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